Mittwoch, 11. Oktober 2017

"Am Abgrund des Himmels"

Verbotene Liebe: "Am Abgrund des Himmels"!

Sue-Ellen Pashley, übersetzt von Claudia Max
Am Abgrund des Himmels
978-3-407-74923-9
Gulliver/ Beltz Verlag
Alter: 14+

Die siebzehnjährige Grace lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Oma Lillie. Die Zweiundachtzig-jährige ist trotz künstlicher Hüfte noch recht fit. Die beiden ziehen von Sydney auf eine kleine, tasmanische Insel, um ein neues Leben zu beginnen. Grace ist enttäuscht von der Liebe, da ihr Ex-Freund Ben ihr das Leben zu Hölle gemacht hat, doch Oma Lillie meint, sie wäre zu jung, um der Liebe für immer abzuschwören. Oma will Grace verkuppeln, da kommt ihr der attraktive Nachbarjunge Nick gerade recht. Nick verliebt sich auf den ersten Blick in Grace, die seine Gefühle jedoch nicht zu erwidern scheint. In Wahrheit mag sie ihn schon, aber will es weder sich noch dem Rest der Welt eingestehen. Sie hat Angst vor einer neuen Beziehung. Nick zeigt Grace die Insel, und lädt sie und Oma Lillie zum Essen ein, aber taucht dann selbst nicht auf. Das bestätigt Graces Meinung, das Männer allesamt nichts taugen. Nick geht mit Grace zu den Klippen, um sich zu entschuldigen. Da stürzt Grace plötzlich ab. Sie müsste tot sein, aber als sie zu sich kommt, ist sie wieder oben auf der Klippe, unverletzt, und neben ihr Nick, splitternackt. Sie verlangt eine Erklärung. Nick verrät ihr sein Geheimnis: Er ist ein Gestaltwandler! Er kann sich in einen Adler verwandeln. Sein Vater Henry (ebenfalls Gestaltwandler) ist dagegen, dass Nick mit jemandem, der nicht von seiner Art ist, eine Beziehung hat. Trotzdem werden Nick und Grace ein Paar. Sie tauschen verbotene Küsse und fliegen sogar zusammen. Auf Nicks Rücken gleitet Grace durch den Himmel, nur an der Landung müssen sie noch feilen. Dann kommt Graces Ex Ben an-gekrochen und bettelt um eine 2. Chance. Doch Grace will nichts mehr von Ben wissen. Er hat sie geschlagen, sogar krankenhausreif. Ben meint, er hätte sich geändert. Nick ist eifersüchtig, obwohl Grace Ben zurückweist. Nicks Vater hat mittlerweile erfahren, in wen sein Sohn da verliebt ist und ist gar nicht glücklich darüber. Nick soll nach alter Tradition das Adler-Gen weitergeben, das heißt, Grace kann gar nicht die Richtige für ihn sein. Er will etwas gegen die Beziehung unternehmen. Ben taucht erneut auf und lässt nicht locker. Er bedrängt Grace und will sie küssen. Sie tritt ihm in die Eier, Nick verpasst ihm auch noch eine, und Ben gibt schließlich klein bei und haut ab. Nick und Grace genießen ihre gemeinsame Zeit. Sie vertraut ihm völlig. Als sie am Strand liegt und ihm beim Fliegen zusieht, taucht plötzlich Ben auf, betrunken und mit einem Gewehr. Er hat Nicks Verwandlung beobachtet. Dann schießt er auf Nick, und der stürzt ab. Grace ruft Nicks Vater an, und sie bringen Nick ins Krankenhaus. Sein Vater sagt, sie soll sich in Zukunft von ihm fernhalten. Wochenlang liegt Grace depressiv im Bett, und Nick glaubt, sie wolle nichts mehr von ihm wissen, weil sie ihn nicht besucht. Als sie dann auftaucht, schickt er sie weg. Lillie sieht, wie die beiden leiden und redet mit Nick, mit Erfolg. Grace und Nick gestehen sich ihre Liebe und kommen wieder zusammen. Nick lädt Grace zu sich zum Essen ein. Sein Vater hat jedoch die Gestaltwandlerin Vanessa ins Haus geholt, um sie mit Nick zu verkuppeln. Er pocht auf die Tradition. Vanessa ist klug, nett und bildhübsch, aber sie ist nicht Grace. Nick sagt seinem Vater gehörig die Meinung: er liebt nur Grace, jetzt und für immer! Nicks Vater zwingt ihn, sich zwischen ihm und Grace zu entscheiden. Nick sieht nur eine Lösung: sein Vater wird ihn nicht gehen lassen, solange er ein Gestaltwandler ist. Nick hat eine Idee, wie er seine Adlergestalt für immer loswerden kann, doch was er tut, ist lebensgefährlich!
Eine spannende und romantische Fantasy-Lovestory zum Mitfiebern und Dahinschmelzen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Winterseele - Kissed by Fear"

Die Macht der Gefühle: "Winterseele - Kissed by Fear"!

Kelsey Sutton, übersetzt von Ursula Held
Winterseele – Kissed by Fear
978-3-473-58508-3
Ravensburger Verlag
Alter: 14+

Elizabeth kann die Gefühle anderer in menschlicher Gestalt wahrnehmen, doch diese Wesen haben keinerlei Einfluss auf sie. Sie selbst fühlt nichts. Die Gefühlswesen haben längst aufgegeben, sie beeinflussen zu wollen, bis auf Fear (Angst). Fear ist fasziniert von Elizabeth und neugierig, woher sie diese Gabe hat. Er liebt es, sie herauszufordern, auch wenn seine Bemühungen bisher nicht von Erfolg gekrönt waren. In der Schule gilt Elizabeth als Freak, wird von der fiesen Sophia übel gemobbt und hat keine Freunde außer ihrer besten Freundin Maggie. Über Maggie kursieren Gerüchte, sie würde Drogen nehmen oder sei magersüchtig. Die Wahrheit ist jedoch viel schlimmer. Maggie hat Krebs und nicht mehr lange zu leben. In letzter Zeit fällt Elizabeth öfter ein seltsamer Schatten auf. Ist es ein Gefühlswesen, das sie noch nicht kennt? Elizabeth lebt mit ihren Eltern und ihrem älteren Bruder Charles, der gerade von der Uni geflogen ist, auf einer Farm. Ihre Mutter hat Angst vor ihr und meint, sie sei nicht ihre echte Tochter. Ihr Vater ist Alkoholiker und schlägt sie und ihre Mutter. Wegen der vielen blauen Flecken ist Elizabeths Schulpsychologin besorgt, doch Elizabeth lügt sie an. Das tut sie eigentlich ständig, lügen, Gefühle vortäusche, die sie nicht hat, ihr wahres Selbst verbergen. Joshua, der sie sehr mag und der mit ihr für ein Schulprojekt eingeteilt wurde, will herausfinden, was hinter der Fassade steckt. Sein Interesse ist Fear gar nicht recht. Man könnte fast meinen, er sei eifersüchtig. In Joshuas Nähe erscheint es Elizabeth einmal fast, als sei da ein Gefühl in ihr, obwohl das doch unmöglich ist. Sie recherchiert in der Bibliothek, um mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Was hat es mit dem Autounfall auf sich, den sie als Kleinkind überlebte? Was bedeuten ihre Träume von dem Mädchen Rebecca, das einen sterbenden Jungen, Landon, im Arm hält? Doch beide scheinen keine Menschen zu sein. Was haben sie mit Elizabeths Leben zu tun? Elizabeth verarbeitet diese verwirrenden Träume indem sie sie auf ihre Zimmerwand malt. Der seltsame Schatten taucht immer wieder in Elizabeths Nähe auf. Es ist Rebecca, das Mädchen aus ihren Träumen. Sie sagt Elizabeth, dass sie in Gefahr ist. Sie muss sich an ihre Vergangenheit erinnern, und sie darf auf keinen Fall zu Sophias Party gehen! Elizabeth schwänzt die Schule, besucht Maggie im Krankenhaus, sieht zu, wie ihre Freundin stirbt und fühlt – nichts. Abends geht sie trotz der Warnung zu der Party. Fear begleitet sie. Dort geht etwas seltsames vor. Etwas Dunkles vertreibt sämtliche Gefühle, auch Fear. Weiß Sophias autistische Schwester Morgan mehr darüber? Sophia und ihre Zicken-Freundinnen rächen sich an Elizabeth dafür, dass sie die Party „ruiniert“ hat, indem sie sie in Unterwäsche an einen Fahnenmast fesseln. Plötzlich taucht ein dunkles Wesen namens Albtraum auf. Er meint, er suche sie schon lange. Sie spürt, dass er gefährlich ist. Zum Glück erscheint Fear, um sie zu retten und wird selbst schwer verletzt. Elizabeth kommt in Joshuas Armen zu sich. Er liebt sie. Seine Gefühle wecken die ihren, die so lange blockiert waren. Elizabeth empfindet nun tatsächlich etwas, doch das Geheimnis um ihre Vergangenheit ist noch nicht gelüftet. Der Schatten von Rebecca scheint ihr helfen zu wollen, doch erst wenn die Illusion vollständig zerbricht, wird sie sich wieder erinnern. Als Elizabeth in die Gewalt von Albtraum gelangt, scheint alles verloren. Da erinnert sie sich. Sie ist nicht Elizabeth! Elizabeth ist schon lange tot. Sie ist jemand anderes, etwas anderes … .
Romantasy vom Feinsten, voller Spannung, Gefühl und unerwarteter Wendungen!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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https://ravensbuch.de/shop/item/9783473585083

"Ewig Dein - Deathline"

Hat die Liebe eine Chance, wenn der Tod dazwischen funkt?: "Ewig Dein - Deathline"!

Janet Clark
Ewig dein – Deathline
978-3-570-17366-4
cbj Verlag
Alter: 13+

Die sechzehnjährige Josie lebt mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder Patrick auf einer Ranch. Sie reitet seit ihrem vierten Lebensjahr und liebt es, sich um die Pferde zu kümmern und sie zu trainieren. Doch insgeheim sehnt sie sich nach der großen Liebe und großen Abenteuern, wie sie die Heldinnen in ihren Lieblingsbüchern erleben. In den Sommerferien lernt sie Ray kennen, den Yowama-Indianer mit den grünen Augen. Die Yowama (auch Greenys genannt) bleiben normalerweise im Reservat und unter sich, doch Ray hat einen Job auf der Ranch angenommen. Während Josie Schmetterlinge im Bauch hat, haben ihre besten Freunde Dana und Gabe ganz andere Sorgen. In der Stadt geht etwas Seltsames vor. Das Telefonnetz fällt aus, Zündkerzen spielen verrückt, Kühlschränke geben den Geist auf, und im „Virtual Reality Dome“, dem Laden von Danas Eltern, gehen seltsame Schatten um, die nicht zu einem Computerspiel gehören. Danas Eltern glauben an einen Poltergeist, Gabe hat eher Aliens in Verdacht. Ray hat einen besonderen Draht zu Tieren und hilft Josie, als Hisley, ihr bester Zuchthengst und das ehemalige Turnierpferd ihrer verstorbenen Mutter, eine schwere Kolik hat. Später kommt heraus, dass ihm jemand etwas ins Futter getan hat, aber wer? Josie ist fasziniert von Ray und überglücklich, als er sie endlich küsst. Doch dann weist er sie plötzlich zurück. Mike, Hufschmied und Halb-Yowama, erzählt Josie, wie schwer es damals für seinen Vater war, für seine große Liebe das Reservat zu verlassen. Josie will darüber mit Ray reden und sucht ihn auf der Koppel, als plötzlich die Pferdetränke explodiert. Ray rettet ihr das Leben, indem er sich auf sie wirft. Er müsste schwer verletzt sein, doch seine Wunden bluten nicht. Er meint, er sei bereits seit ein paar Tagen tot, aber kann ohne sein Amulett, das er verloren hat, nicht über die Deathline gehen. Er vermutet, dass sein Mörder das Amulett irgendwo auf der Ranch versteckt hat. Ihm bleiben nur 24 Tage Zeit, um das Amulett zu finden, sonst wird er zum Dämon. Das Böse in ihm wird jetzt schon jede Nacht stärker und zwingt ihn, böse Dinge zu tun. Er erzählt Josie auch von den fünf verschwundenen Yowama, nach denen er gesucht hat. Sind die, falls sie ebenfalls tot sind, vielleicht der Grund für den „Spuk“ in der Stadt? Josie weiht Dana ein, und die beiden suchen in den Zimmern der Feriengäste nach dem Amulett und Hinweisen auf die Identität von Rays Mörder. Dowby, der sich ständig über irgendwas beschwert, wäre ein möglicher Kandidat, aber belastende Beweise finden sie schließlich bei dem netten Eli Brown. Warum interessiert der sich so sehr für die Finanzen von Josies Familie? Will er die Ranch kaufen? Josie erfährt, dass die Ranch bankrott ist. Patrick glaubt, sein Vater habe die Bombe gelegt. Auch der Sheriff hat ihn in Verdacht, doch Josie glaubt an die Unschuld ihres Vaters. Dowby legt sich mit Ray an und kassiert Prügel. Josie fiel vom Pferd, weil Dowby es mit einem lauten Knall zum Steigen gebracht hatte. Statt zu helfen, hatte er nichts anderes zu tun als zu lachen und alles mit dem Handy zu filmen. Ray hat Angst um Josie, denn sie ist eine Gefahr für das Böse in ihm. Er belegt ihr Zimmer und ihr Pferd mit einem Schutzzauber. Josie geht noch einen Schritt weiter und lässt sich ein schützendes Tattoo stechen. Als sie mit ihrem Vater über den Bankrott spricht, bekommt sie zwar Antworten, aber nicht die, die sie sich erhofft hatte. Als sie endlich die ganze Wahrheit erkennt, scheint alles bereits zu spät. Ihre beste Freundin Dana schwebt in Lebensgefahr!
Romantasy vom Feinsten! Das perfekte Lesefutter für Fans von „Twilight“ und Co.!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 4. Oktober 2017

"Der Junge auf dem Berg"

Im Bann des Führers: "Der Junge auf dem Berg"!

John Boyne, übersetzt von Ilse Layer
Der Junge auf dem Berg
978-3-7373-4062-5
Fischer Verlag
Alter: 12+

Paris 1936: Der siebenjährige Pierrot hat Vater und Mutter verloren. Sein Vater war Deutscher. Traumatisiert vom Krieg, betäubte er seinen Schmerz mit Alkohol, verließ eines Tages die Familie und warf sich vor einen Zug. Pierrots Mutter, eine Französin, stirbt bald darauf an Tuberkulose. Am liebsten würde Pierrot bei seinem besten Freund, dem taubstummen Juden Anshel Bronstein bleiben, doch Ansels Familie hat nicht die Mittel, noch ein Kind durchzufüttern. Pierrot versteht dass nicht. Er denkt, sie wollen ihn nicht aufnehmen, weil er kein Jude ist. Die nächste Zeit verbringt Pierrot im Waisenhaus der Durand-Schwestern. Er tut sich schwer, Freunde zu finden und wird von einigen, wie dem Juden Hugo, übel gemobbt und gequält. Eines Tages bekommt Pierrot einen Brief von seiner Tante Beatrix. Die lebt in Deutschland und möchte ihren Neffen gern zu sich holen. Pierrot muss lange mit dem Zug fahren, um zu ihr zu gelangen. Im Zug trifft er auf einen alten Juden, der aus dem Abteil geworfen wird und im Gang stehen muss und auf eine Gruppe Hitlerjungen, die ihm den Reiseproviant klauen. Er fährt über Mannheim und München, bis nach Salzburg, wo ihn seine Tante am Bahnhof abholt und sie fahren mit dem Auto weiter nach Berchtesgaden. Hier arbeitet Beatrix als Hauswirtschafterin auf dem Berghof, Adolf Hitlers Sommerresidenz. Pierrot wird gebadet, seine alten Klamotten werden verbrannt. Seine Tante bittet ihn, den Namen Pierrot abzulegen. Ab jetzt heißt er Peter. Deutscher Name, Deutsche Kleidung, Deutsche Sprache – das fällt ihm anfangs nicht leicht. Peter ist entsetzt, als er zum ersten Mal sieht, wie ein Huhn geschlachtet wird. Gewalt ist ihm zuwider. Er ist erstaunt, als er hört, dass der Führer gar keine Hühner isst. Hitler ist Vegetarier. Als Peter Hitler kennen lernt, werden die beiden schnell Freunde. Hitler ist wie ein Vater für ihn. Peter ist stolz, dass Hitler ihn fördert, ihm „Mein Kampf“ und andere Bücher schenkt und eine schmucke HJ-Uniform. Uniformen mochte er immer schon, ebenso wie Hunde, genau wie Hitler. Peter versteht sich prima mit Hitlers Schäferhündin Blondi und schämt sich, dass sein eigener Hund in Paris „nur“ ein Mischling war. Peters Tante nimmt beunruhigt wahr, wie Peter sich verändert. Sein herrischer Ton gegenüber ihr und den anderen Angestellten gefällt ihr gar nicht. Die Jahre vergehen, Peter wächst und verändert sich immer mehr. Er fühlt sich als Mann, will dem Vaterland dienen. An Weihnachten rettet er Hitler das Leben, indem er ihn vor einem vergifteten Stollen warnt und den Chauffeur Ernst sowie seine Tante Beatrix ans Messer liefert, die hinter dem Anschlag stecken. Sie werden erschossen, und Peter wird zum Scharführer (wenn auch ohne Schar) befördert. Er darf sogar bei wichtigen Sitzungen des Führers und seiner engsten Vertrauten bei der Planung eines KZs Protokoll führen. (Nur kurz wundert er sich, warum die Duschräume keinen Wasseranschluss brauchen.) Schon ewig ist Peter in Katharina aus seiner Klasse verliebt. Die ist kein großer Fan von Hitler. Als Peter sie zur Geburtstagsparty von Eva Braun einlädt, kommt sie nur widerwillig auf Drängen ihres Vaters. Peter ist wütend, als Katharina seine Liebe und seine Küsse nicht erwidert und bedrängt sie. Nur durch das Eingreifen der Köchin wird Schlimmeres verhindert. Nach dem Vorfall verschwinden Katharina und ihre Familie spurlos. Irgendwann geht der Krieg zu Ende. Die Alliierten kommen. Die Luftblase, in der Peter all die Jahre lang gelebt hat, zerplatzt, und er muss der Wahrheit ins Auge blicken …
Genau so genial, wie „Der Junge im gestreiften Pyjama“, wenn nicht noch besser!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Bis die Sterne zittern"

Gegen den Strom: "Bis die Sterne zittern"!

Johannes Herwig
Bis die Sterne zittern
978-3-8369-5955-1
Gerstenberg Verlag
Alter: 14+

Leipzig 1936: Der sechzehnjährige Harro hat mit der HJ nichts am Hut. Seit sein bester Freund Paul, ein Jude, plötzlich weggezogen ist, hat Harro kaum Freunde. Als er sich eines Tage weigert, die Fahne zu grüßen und Ärger mit ein paar HJ-Jungs bekommt, kommen ihm sein Nachbar Heinrich und seine Freunde zu Hilfe. Er schließt sich der Clique an. Heinrich, Pitt, Egar, Willi und die anderen tragen bunte Kleidung, hören Jazz und machen einfach ihr eigenes Ding. Zwei Mädchen sind auch in der Gruppe, Hilma, die kurze Lederhosen trägt, und Josephine, die Zigaretten raucht. Harro verknallt sich auf den ersten Blick in Josephine. Sie ist ein Jahr älter als Harro und hat es zuhause nicht leicht. Ihre Eltern sind überzeugte Nazis, und Josephine versucht verzweifelt, den BDM und die Clique unter einen Hut zu bringen. Harros Eltern waren früher Sozialdemokraten, jetzt sind sie gar nichts mehr, aber schwimmen mit dem Strom, um nicht unterzugehen. Sie drängen Harro, nach den Ferien in die HJ einzutreten. Man müsse schließlich mit der Zeit gehen, und er wolle ja auch später mal studieren. Doch Harro will lieber gegen den Strom schwimmen. Er will nicht zu dieser braunen Schafherde gehören. Mit seinen neuen Freunden geht er am Wochenende Zelten und lernt am See die Gruppe von Max kennen. Max und seine Freunde denken wie er und seine Clique. Plötzlich hat er das Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein. Immer wieder werden Harro und die anderen von der HJ angepöbelt und beschimpft. Auf einer Kirmes kommt es sogar zu einer heftigen Schlägerei. Seine gebrochene Nase erklärt Harro seinen Eltern damit, dass er angeblich vom Rad gestürzt sei, doch der Hausarzt fragt mit skeptischem Blick auf seine Kleidung, ob er etwa auch zu diesen schrecklichen Halbstarken gehört. Seine Eltern sind besorgt wegen seines Umgangs. Harro jedoch fühlt sich bei seinen Freunden wohl. Hier halten alle zusammen, man vertraut einander, ganz anders als in der HJ, wo Harro aufpassen muss, was er sagt und tut, weil überall Spitzel lauern, die jede Kleinigkeit petzen. Eigentlich wollte Harro ja die HJ infiltrieren und von innen aufmischen, aber bei dem müden Haufen, dem er zugeteilt wird, verwirft er den Plan wieder. Er macht einfach nur da mit, wo er unbedingt muss und hält sich aus dem Rest raus. Seine Freizeit verbringt er weiterhin mit seinen Freunden. Sie treffen sich vor den Kino oder hinter der Kirche. Sie überlegen, ob sie vor der Parade die Fahnen klauen sollen, aber dann schreiben sie doch lieber eine Glosse, die sie bei Nacht und Nebel in die Schaukästen hängen. Den Text versteht nur, wer ihn wirklich verstehen will. Während Heinrich mit Hilma zusammenkommt, entwickelt sich auch zwischen Harro und Josephine eine zarte Liebesgeschichte. Josephine tritt aus dem BDM aus, obwohl das nicht ratsam ist. Sie ist es einfach leid. Zum Geburtstag überrascht Harro sie mit einer romantischen Bootsfahrt auf dem Fluss und bekommt Ärger, weil er dafür den HJ-Sport geschwänzt hat. Seine Eltern erhalten eine schriftliche Mahnung und sind sehr besorgt. Um das Winterlager der HJ kommt Harro nicht herum, obwohl er die Zeit lieber mit seinen Freunden verbringen würde. Bei seinen HJ-Kameraden hat er einen schweren Stand. Irgendwann wird er aus der HJ geworfen. Ohne es zu wollen, verliebt er sich in Käthe aus Max Gruppe. Er macht mit Josephine Schluss, aber sie bleiben Freunde. Sie gibt ihm sogar Tipps, was sein Erstes Mal mit Käthe angeht. Doch dann steht eines Tages die Gestapo vor der Tür und nimmt ihn mit … .
Sie waren bunt und laut und schwammen gegen den Strom – die Leipziger Meuten!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Das Buch der 1269 Wünsche"

Omas Geheimnis: "Das Buch der 1269 Wünsche"!

Fedor de Beer, übersetzt von Bettina Bach
Das Buch der 1269 Wünsche
978-3-423-76154-3
dtv Verlag
Alter: 12+

Marits Oma Johanna ist gestorben. Die Neunundsechzig-jährige kam ums Leben, als ihr Segelflugzeug im Amazonas abstürzte. Die Oma war Archäologin, abenteuerlustig und immer unterwegs, irgendwie ruhelos, bei vielen galt sie als exzentrisch. Marit ist schwer enttäuscht, dass ihre Mutter, eine berühmte Konzertviolinistin, bei Omas Beerdigung nur kurz vorbeischaut, während das Taxi wartet. Ist ihr die Tournee wichtiger, oder ist das die Rache, weil Oma auch nie Zeit für sie hatte? Von ihrer Uroma bekommt Marit Omas Medaillon. In der Nacht tauchen plötzlich drei Kinder in altmodischen Kleidern in ihrem Zimmer auf. Es sind Emanuel, Kitty und Saartje Spier, die Marit erzählen, der Name ihre Oma sei nicht Johanna, sondern Rachel gewesen. Rachel war ihre kleine Schwester! Emanuel gibt Marit den Rat, sich im Schrank der Oma umzusehen. Dort entdeckt Marit am nächsten Tag einen Karton mit Postkarten und das Buch der Wünsche. So erfährt Marit von den 1269 Kindern eines Kindertransports, die 1943 in einem KZ umkamen. Darunter waren auch Rachels Geschwister. Nur sie selbst, erst wenige Monate alt, überlebte - als Johanna. Sie wurde katholisch getauft und hatte so die Chance aufzuwachsen, eine Chance, die die anderen Kinder nicht hatte. Sie war deshalb so rastlos, weil sie den toten Kindern ihre Wünsche erfüllen wollte. Sie tat, was sie nicht mehr tun konnten, erlebte, was sie nicht mehr erleben konnten: Ein Fünffach-Doppeldecker-Brot essen, ein Seifenkistenrennen gewinnen, alle Kerzen auf dem Geburtstagskuchen auf einmal ausblasen, in Weiß heiraten … . An jedes der ermordeten Kinder schrieb sie eine Postkarte, auf der sie vom Erlebten berichtete und sammelte diese Karten in einem Karton. Marit konfrontiert ihre Uroma mit ihrem Wissen, und die erzählt, wie es damals war. Bevor sie Uropa Willem heiratete, war sie mit einem jungen Mann verlobt, der im Widerstand war. Weil sie ihren Hans nicht verraten wollte, kam sie in ein Lager. Sie fanden Hans auch ohne sie und erschossen ihn. Als sie wieder aus dem Lager entlassen wurde, drückte der Bahnhofsvorsteher ihr ein Baby in den Arm. Emanuel Spier hatte ihm seine kleine Schwester anvertraut, bevor er und die anderen abtransportiert wurden. Mit der Uroma besucht Marit das Lager. Emanuels Geist zeigt ihr, wie es damals war, und die Vergangenheit wird lebendig. Später erzählt die Uroma, wie sie Johanna aufzog und Uropa Willem heiratete. Sie besuchte nach dem Krieg das Haus von Rachels Familie und fand eine Geige hinter der Küchenwand versteckt, die sie mitnahm. Sie gehörte Rachels Mutter. An Johannas dreizehntem Geburtstag gab sie ihr das Medaillon und erzählte ihr die ganze Geschichte. Die Geige bekam später Eva, Marits Mutter, die seither auf all ihren Konzerten darauf spielt. Doch Eva kennt Johannas/Rachels Geschichte nicht. Marit findet, dass es Zeit wird, dass sie alles erfährt und ruft ihre Mutter an. Die ist fix und fertig. Sie hat gerade ein Päckchen von Oma Johanna bekommen mit einem alten Foto, einem Baby-Strampler, auf den der Name Rachel gestickt ist und einem Brief, den sie erst bei ihrer Familie zuhause öffnen soll. Sie nimmt den nächsten Flug. Nachdem sie die ganze Geschichte kennt, begreift Eva, warum ihre Mutter nie da war. Auch Marit erkennt, welche Bürde ihre fröhliche und lebenslustige Oma eigentlich trug, wie sie Träume verwirklichte, die nicht ihre waren. Ein Wunsch im Buch der 1269 Wünsche ist aber immer noch offen, der von Emanuel … .
Beim Aufdecken dieses Familiengeheimnisses wird die Vergangenheit lebendig!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 27. September 2017

"Dead Water - Das Logbuch"

Gefährliches Spiel auf hoher See: "Dead Water - Das Logbuch"!

Tobias Rafael Junge (illustriert von Nils Andersen)
Dead Water – Das Logbuch
978-3-7915-0049-2
Dressler Verlag
Alter: 12+

Als der fünfzehnjährige Chris von seinen Eltern nach einer wilden Party bewusstlos auf einer Luftmatratze im Pool gefunden wird, ist der Ärger groß. Sie schicken ihn auf das Erziehungs- und Schulschiff „Marie“, das zur Zeit in Kalkutta liegt. Ein halbes Jahr soll Chris auf der schwimmenden Schule auf dem indischen Ozean herumsegeln und dabei hoffentlich zu einem besseren Menschen werden. Chris sieht es locker, immerhin hätten sie ihn ja auch auf eine Militärakademie in Sibirien schicken können. An Bord der „Marie“ lernt Chris die anderen reichen Kids kennen, die hier Disziplin lernen sollen, die ewig seekranke, zickige Louisa, den schmächtigen Hypochonder Paul, Intelligenzbestie Hannah, Leseratte und Rollenspiel-Fan Judith, Supersportler Arnie, Dickschädel Mali, die modeverrückten, blonden Zwillinge Finja und Freya, Max mit dem Iro und dem Nasenring, Lukas mit den traurigen Augen, Leo, der verdammt gut kochen kann, die zerbrechliche Mia, die super singt und Valle, der cleverer ist, als er in seinen Opa-Klamotten aussieht. Das Essen an Bord ist scheußlich, die Lehrer hingegen erträglich. Nach einem Sturm ist Lehrer Detering spurlos verschwunden. Man geht von einem Unfall aus und vermutet, er sei in der Nacht über Bord gegangen. Doch dann werden weitere Lehrer vermisst, und es war völlig windstill. Plötzlich sind die Jugendlichen unter Deck eingeschlossen. Als sie sich befreien, bemerken sie, dass sämtlich Erwachsenen weg sind, die Lehrer und die Crew, außerdem sind die Handys und das Funktelefon verschwunden. Es gibt ein altes Funkgerät, das aber nur empfängt und nicht sendet. Sie bekommen über Funk den Befehl, sofort nach Dhaka zu segeln. Keine Dummheiten und keine Polizei, sonst werden die Lehrer sterben. Noch dazu bedrohen die Unbekannten ihre Familien, so dass ihnen praktisch keine andere Wahl bleibt, als sich zu fügen. In Dhaka sollen sie einen Koffer zu einer bestimmten Adresse bringen, aber nur die Mädchen, alle Jungen müssen an Bord bleiben. Erst als sie sehen, wie eine Textilfabrik explodiert, wird ihnen klar, dass eine Bombe in dem Koffer war, und sie ergreifen die Flucht. Schon bald bekommen sie einen neuen Auftrag. Sie sollen nach Griechenland segeln, zur Insel Santorin. Das ist ein weiter Weg. Weigern sie sich, explodiert eine Bombe, die sich an Bord befindet. Die Vorräte werden langsam knapp. Plötzlich taucht ihre Geschichtslehrerin Frau Langer wieder in ihrer Kabine auf, tot, erdrosselt. Sie fragen sich, ob sie einen Verräter unter sich oder einen Blinden Passagier an Bord haben, doch der einzige Blinde Passagier ist Valles Kater. Dann kreuzen auch noch Piraten ihren Kurs, die das Schiff entern wollen. Verzweifelt versuchen sie zu entkommen und retten sich in einen Sturm. Später gelingt es ihnen, den Spieß umzudrehen, sich an Bord des Piratenschiffes zu schleichen und deren Vorräte zu stehlen. An ihrem Ziel angekommen, müssen sie eine Kiste mit Wasserflaschen an Land bringen. Aus den Nachrichten, die sie über Funk empfangen, erfahren sie, dass diese in einem Flüchtlingslager gelandet sind. Haben sie diesmal etwas Gutes getan? Doch dann hören sie, dass ein tödliches Virus im Lager ausgebrochen ist. Auch Freya ist schwer krank. Sie hatte heimlich von dem Wasser getrunken. In den Nachrichten ist immer wieder von DEBØKON die Rede. Es kann kein Zufall sein, dass alle ihre Eltern auf die eine oder andere Art mit diesem Konzern zu tun haben … .
Hochspannung auf hoher See! Chris und Co. erzählen die Geschichte abwechseln in Form eines Tagebuchs. Die bekritzelten Ränder sind cool, aber behindern leider etwas den Lesefluss!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Sturmflimmern"

Nichts ist, wie es scheint: "Sturmflimmern"!

Moira Frank
Sturmflimmern
978-3-570-16457-0
cbt Verlag
Alter: 14+

1966: Der schwule Schill und die lesbische (und farbige!) Harriet gehen aus der Not heraus eine Scheinehe ein. 1972: Schill und Harriet sind auf der Flucht. Sie wurde verprügelt, er angeschossen, und im Schlepptau haben sie ein vierjähriges Mädchen. 1983: Schill und Harriet leben mit der mittlerweile fünfzehnjährigen Sofia als „Familie“ („Vater“, „Tochter“, „Stiefmutter“) unter falschem Namen im beschaulichen Highville. Sie tun alles, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Schill hat hin und wieder ein Date, Harriet führt seit Jahren eine Fernbeziehung mit Julie aus New York, die über die ganze „Sache“ von damals Bescheid weiß. Sofia weiß von ihrer Vergangenheit nur, dass Sofia nicht ihr richtiger Name ist, dass sie in einem medizinischen Forschungsinstitut aufwuchs, wo ihre Mutter gewaltsam zu Tode kam und dass sie von Schill und Harriet gerettet/entführt wurde. In der Schule legt sich Sofia mit David an, dem fiesen, älteren Bruder ihres besten Freundes Oskar. Wegen einer Prügelei mit David wird sie von der Schule suspendiert. David wird ebenfalls vom Unterricht und noch dazu vom Abschlussball ausgeschlossen. Dann beginnen die Ferien. Leider lässt David sie nicht zufrieden. Zusammen mit Jazz und Chloe schießt er am Fluss mit dem Luftgewehr auf Dosen. Als sie Oscar, Sofia, Abigail und ihren Freunden begegnen, eskaliert die Situation. Chloe schießt und trifft Sofia am Bein, Abigail wirft einen Stein nach Chloe, die am Kopf getroffen und bewusstlos wird. Dann wird Abigail von Klapperschlangen gebissen und von den anderen zur Tankstelle, wo Schill arbeitet, gebracht. Er bringt sie ins Krankenhaus. Oscar erleidet einen schweren Migräneanfall durch den ganzen Stress, und zuhause erwartet Sofia eine Überraschung. Isaac, ein angeblicher Freund ihrer „Eltern“, ist plötzlich aufgetaucht. Sie verraten ihr nicht, wer er ist, aber meinen, sie solle nett zu ihm sein. Sofia traut ihm nicht. Oscar wird währenddessen im Planschbecken von David beinahe ertränkt. Zwischen Sofia und Oscar kommt es zum Streit, weil er immer alles stumm erträgt, während sie sofort zurückschlägt, wenn ihr einer blöd kommt. Früher dachte Oscar, ihr würde so oft die Sicherung durchknallen, weil ihr Vater sie schlägt. Sein eigener tut das nämlich. Schill ist jedoch trotz seiner beeindruckenden Größe, den vielen Tattoos und dem schlechten Ruf gegenüber Sofia noch nicht einmal gewalttätig geworden, und er hat sogar Angst vor Gewitter. Apropos Gewitter, in der Stadt brodelt es. Zwischen den „verfeindeten“ Jugendlichen bricht der Krieg aus. Ein Stein fliegt durch Sofias Fenster. Jemand steckt eine Schlange in Abigails Briefkasten. Abigails Schwester Lizzie wird im Supermarkt von Chloe verprügelt. Harriet, die dort arbeitet, ist sich sicher, dass Lizzies Hautfarbe Schuld ist. Lizzie und Abigail sind schwarz. Harriet und Schill sind besorgt um Sofia. Sie wollen nicht, dass sie allein rausgeht oder gar mit Isaac, solange der hier ist. Wer Isaac ist, wollen sie ihr noch immer nicht sagen. Sie versucht, ihm aus dem Weg zu gehen und verbringt viel Zeit mit Abigail. Sie versöhnt sich auch wieder mit Oscar. Gerade als sie ihm von ihrer Vergangenheit erzählen will, taucht Isaac plötzlich auf. Er setzt sich mit Sofia in den Park und berichtet ihr einige unangenehme Dinge, über ihre leibliche Mutter und das, was damals wirklich geschah. Er arbeitet für das Institut und ist wegen ihr hier, wie sie es schon ahnte. Irgendwann gerät die Situation völlig außer Kontrolle und auch die letzten Geheimnisse der Vergangenheit werden schließlich aufgedeckt … .
Glühende Hitze, eiskalte Rache, ein dunkles Geheimnis! Eine außergewöhnliche Story!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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https://ravensbuch.de/shop/item/9783570164570

"Dark Noise"

Manipulierte Bilder: "Dark Noise"!

Margit Ruile
Dark Noise
978-3-7855-8446-0
Loewe Verlag
Alter: 14+

Computergenie Zafer lebt davon, Bilder und Videos zu retuschieren. Beispielsweise entfernt er Schleichwerbung aus Fernsehserien. Als kleiner Spaß baut er dafür winzige Monster in die Bildsequenzen ein, die bisher allerdings noch niemandem aufgefallen sind. Zafer verlässt das Haus nur selten, lebt von Saft und Pizza und bekommt nur ab und zu Besuch von seiner jüngeren Schwester. Eines Tages bekommt Zafer einen Auftrag von einem gewissen Laurin. Er soll in dem Überwachungsvideo eines Parkhauses ein Nummernschild verändern. Er erledigt den Auftrag in Rekordzeit und bekommt dafür 5000 Euro. Bei einem seiner seltenen Ausflüge in die reale Welt lernt Zafer Emily kennen, das Mädchen mit den verschiedenfarbigen Augen, das als Straßenmusikerin auf der Gitarre „Sound of Silence“ spielt. Er hilft ihr, als sie in Schwierigkeiten gerät und kassiert dafür Prügel. Später treffen sie sich in einem Café. Zafer ist fasziniert von Emily. Laurin erteilt ihm einen neuen Auftrag. Er soll einen Mann aus dem Überwachungsvideo eines Hotelkorridors entfernen und später denselben Mann in das Video von einer Tiefgarage einbauen, für 20000 Euro. Es wird sein bestes Werk, absolut perfekt und auch von Profis nicht als Fälschung zu erkennen. Emily fällt aus allen Wolken als sie das Video in einem Fernsehbericht über einen ermordeten Journalisten sieht. Der angebliche Tatverdächtige auf dem Bildschirm ist ihr Freund Prospero, der wie Emily zu der rebellischen Hacker-Gruppe „Dark Noise“ gehört. „Dark Noise“ legt sich mit mächtigen Firmen an. Es begann mit Bildern von misshandelten Tieren, die sie in die schlecht geschützten Websites von Kosmetikherstellern einbauten und ähnlichem, doch nun haben sie sich mit Argos angelegt, und die verstehen keinen Spaß. Als Emily Prosperos Wohnung aufsucht, wird sie von der Polizei empfangen, flieht und bekommt Hilfe von der alten Claire, die mehr über Prospero und Argos weiß als Emily. Auch Zafer findet die Spur zu Prosperos Wohnung, wenn auch aus anderen Gründen als Emily. Er ahnt jedoch noch nicht, in welch gefährliches Spiel er da verwickelt ist. Er wird bald darauf auf der Flucht von einem Auto angefahren und landet im Krankenhaus. Dort bekommt er Besuch und erhält ein überraschendes Jobangebot von Argos. Er zögert, doch eine indirekte Drohung in Bezug auf seine Schwester, um ihn zur Mitarbeit zu motivieren, lässt ihn umdenken. Argos manipuliert die Wahrnehmung der Realität. Zafer muss unzählige Gesichter in Videoaufnahmen verändern. Emily sieht ihn aus dem Büro des „Feindes“ kommen. Sie hat sich in Zafer verliebt. Ihm geht es genauso. Aber sie stehen auf verschiedenen Seiten. Emily spioniert Zafer hinterher und bringt einen Keylogger an seinem PC an. Da steckt allerdings bereits einer, von Argos. Emily nimmt ihn mit und hofft, die Daten auswerten zu können. Vielleicht kann Claire helfen. Argos hat auch Zafers Wohnung mit Kameras versehen. Claire zeigt Emily „Snark“, einen intelligenten Computer aus den 60ern. Sie hat ihn entwickelt, zusammen mit Weller, der jetzt das höchste Tier bei Argos ist. Plötzlich sind Emilys Freunde von „Dark Noise“ spurlos verschwunden. Dafür meldet sich Prospero. Auf welcher Seite steht er wirklich? Emily entgeht nur knapp einer Katastrophe. Sie taucht unter, färbt sich die Haare, trägt Kontaktlinsen und spielt die normale Studentin. Doch das ist nicht ihr Leben. Sie muss wieder aktiv werde, gegen Argos. Sie versucht, Zafer zu finden, doch seine Wohnung ist verlassen … .
Ein spannender Computer-Krimi, aber das Ende fand ich nicht wirklich befriedigend!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Mittwoch, 20. September 2017

"Every Last Word"

I love this brilliant, moving, beautiful, wonderful, heartbreaking book!!!
 

Wer auch gerne mal zwischendurch Bücher auf Englisch liest, sollte sich dieses hier auf keinen Fall entgehen lassen: "Every Last Word"!
 

Tamara Ireland Stone
Every Last Word (deutscher Titel: „Mit anderen Worten: ich“)
978-1-4847-2364-7
Hyperion/ Hachette Book Group USA
Alter: 12+

Sam (Samantha) leidet unter Zwangsstörungen und Panikattacken. Ihr Kilometerzähler muss beim Parken immer auf der Endziffer 3 stehen. Beim Schwimmen nimmt sie die 3. Bahn. Ihr Kopf ist voller Wörter, die sie quälen. Ihre Freundinnen Alexis, Kaitlyn, Olivia und Hailey haben keine Ahnung davon. Sam spielt Tag für Tag die Rolle des normalen, beliebten Mädchens. Dann lernt sie Caroline kennen, die ihr klar macht, dass ihre sogenannten Freundinnen manipulative Schlampen sind und dass sie etwas besseres verdient hat. Samanthas Psychiaterin Sue sagt ihr schon seit Jahren, sie soll sich neue Freunde suchen. Spontan erzählt Sam Caroline davon und die meint, sie sei ebenfalls in Behandlung, wegen Depressionen. Mit Caroline kann Sam über alles reden. Caroline ist es auch, die Sam eines Tages zum Treffen eines geheimen Poesie-Klubs mitnimmt. Sam ist besonders angetan von dem attraktiven AJ, der singt und Gitarre spielt, er aber leider nicht von ihr. Sie schreibt die ganze Nacht Gedichte. Nicht alle sind gut, aber sie tun ihr gut. Sue wollte ja schon immer, dass sie ihre Gefühle schriftlich ausdrückt. Mit ihren früheren Freundinnen ist Sam kaum noch zusammen. In den Mittagspausen ist sie angeblich beim Schwimmtraining. Als sie gemeinsam einen Tag im Spa verbringen, macht sich Sam mit einer Ausrede früher davon. Man sollte vor einem Tag mit den besten Freundinnen keine Angst haben, aber Angst ist genau das, was Sam in deren Gegenwart empfindet. Mit Caroline ist es ganz anders. Sie reden, schreiben, sie hilft Sam bei ihren Gedichten. Sam fragt sich, warum AJ sie nicht leiden kann. Erst später wird ihr klar, dass sie sich von früher kennen. Er war der der stotternde Andrew, den sie und ihre ach so tollen Freundinnen in der 4. Klasse richtig fies gemobbt und so vom Stottern „kuriert“ haben. Sie entschuldigt sich mit einem Gedicht bei ihm und hofft, dass er ihr eines Tages vergeben kann. Als sie im Klub erstmals ein Gedicht vorlesen will, bekommt sie eine Panikattacke. Später geht AJ allein mit ihr noch mal in den geheimen Raum zurück und sie reden lange. Sie soll ihr erstes Gedicht, das sie vorlesen will, hier schreiben. Sam fühlt sich wohl im Klub. Alle sind füreinander da, keiner wird verurteilt. Sie wünscht sich dazuzugehören (und zu AJ). Sie liest viele der über hundert Gedichte, die an den Wänden hängen und schreibt dann drauf los. Sobald die Worte auf dem Papier sind und nicht mehr in ihrem Kopf herumwirbeln, fühlt sich sich leicht, frei, normal. Beim nächsten Treffen liest sie, und auch ihr Gedicht kommt an die Wand. Bald hängen dort 9 von ihr. Sie besucht AJ zuhause und ist ein wenig eifersüchtig auf seine Ex-Freundin Devon, von der immer noch Fotos herum stehen. Sie sind jetzt Freunde, aber sie will mehr! Darf sie hoffen? Mutig lädt sie ihn in die Schwimmhalle ein, wo sie die besten Gedicht-Ideen hat, und sie küssen sich. Sam will ihre Beziehung vor ihren sogenannten Freundinnen geheim halten. Die spionieren ihr nach, doch sie lässt sie eiskalt auflaufen und meint, es ginge sie gar nichts an, was sie wann mit wem tut. Sie setzt ihre Schlaftabletten eigenmächtig ab und schreibt die Nächte durch. Sue findet das nicht gut. Sam verheimlicht Sue den Poesie-Klub, nicht aber ihre Gefühle für AJ. Das ist keine ihrer üblichen Obsessionen. Das ist echte Liebe! Sam und AJ haben Sex, aber sie hat ihm immer noch nichts von ihren psychischen Problemen gesagt. Dann geschieht etwas, das alles verändert … .

Eine wunderbare, faszinierende Geschichte mit einer genialen und total überraschenden Wendung am Schluss! Ich habe es im englischen Original gelesen, bzw. verschlungen.
Viel Spaß beim Lesen!!!
 

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"Mein Freund Pax"

Pax und Peter gehören zusammen: "Mein Freund Pax"!

Sara Pennypacker, übersetzt von Birgitt Kollmann
Mein Freund Pax
978-3-7373-5230-7
Fischer Sauerländer Verlag
Alter: 10+

Der Junge Peter zieht den verwaisten Fuchswelpen Pax auf. Die beiden sind unzertrennlich, doch dann kommt der Krieg. Peters Vater muss fort, und Peter soll zum Großvater, ohne Pax. Sie lassen ihn am Waldrand zurück. Pax versteht die Welt nicht mehr. Peter leidet ebenso und flieht nachts, um Pax zu suchen. Es ist ein weiter Weg. Pax macht unterdessen erstmals Bekanntschaft mit Artgenossen, die der jungen Füchsin Bristle (Borste) und der ihres kleinen Bruders Runt (Kümmerling). Sie akzeptieren ihn erst nur widerwillig, denn er stinkt nach Mensch. Menschen haben ihre Eltern erschlagen. Pax hat großen Durst. Zum Glück lernt er den alten Fuchs Gray kennen, der ihm zeigt, wo er Wasser findet. Gray bietet ihm an, ihn auf dem Weg zu seinem Jungen zu begleiten, denn er sucht nach einer neuen Heimat für sich und seine Familie, einem Platz, wo es sicher ist. Gray weiß viel über die Menschen, hat aber keine sehr positive Meinung von ihnen. Sie zerstören die Natur, töten Tiere und bringen sich gegenseitig um. Manchmal befällt die Menschen eine Krankheit, die ähnlich ist wie die Tollwut bei Füchsen. Die Menschen nennen diese Krankheit Krieg. Peter ist unterdessen in Not. Er hat sich auf dem Weg zu Pax bei einem Sturz den Fuß gebrochen und sucht Schutz in einer Scheune. Vola, der diese Scheune gehört, ist davon nicht begeistert. Vola hat ein Holzbein. Sie war Sanitäterin im letzten Krieg, hat aber auch getötet. Danach musste sie sich erst einmal selbst wiederfinden. Sie schnitzt Marionetten, die ihre Geschichte erzählen sollen. Vola nimmt Peter auf, gipst seinen Fuß ein, schnitzt ihm Krücken, und er trainiert wie besessen seine Arme. Er brennt vor Ungeduld. Er muss zu Pax. Tief in seinem Inneren weiß er, dass Pax noch lebt. Vola hilft ihm, da sie sieht, wie wichtig Pax für ihn ist, aber er muss seinem Großvater einen Brief schreiben, dass es ihm gut geht. Pax und Gray wagen sich inzwischen durch das Territorium eines anderen Fuchses, und Gray wird im Kampf mit diesem verletzt. Sie begegnen Menschen, Soldaten, die am Feuer sitzen, auch Peters Vater ist dabei. Er hatte zu Peter gesagt, er müsse im Krieg nicht kämpfen, sondern nur Kabel verlegen, doch diese Kabel sind tödlich. Pax gelingt es, den Menschen etwas Schinken zu stibitzen. Als die Soldaten abziehen, hinterlassen sie einen gefährlichen Geruch. Gray wird durch die Explosion einer Miene getötet. Pax kehrt zu Bristle und Runt zurück und informiert auch Grays trächtige Gefährtin. Er sagt ihr, im Süden gäbe es keine Sicherheit. Pax führt Bristle und Runt zu Grays Leiche. Wieder gibt es eine Explosion. Runt wird schwer verletzt. Er hat ein Hinterbein verloren, außerdem sein Gehör. Pax und Runt kümmern sich um ihn so gut es geht. Alle sind stark abgemagert. Pax besorgt Essen im nahen Lager der Soldaten. Sogar seine geliebte Erdnussbutter kann er stibitzen. Bristle zeigt Pax, wie man jagt, und er macht erste Beute. Peter will nun endlich aufbrechen. Ein Busfahrer, der mit Vola befreundet ist, soll ihn ein Stück mitnehmen. Peter hat in einer alten Zeitung gelesen, dass das Gebiet, in dem sie Pax zurückließen, evakuiert wurde. Kriegsgebiet! Sein Vater wusste es also auch. Das macht Peter wütend. Peter will, dass Vola sich nicht länger verkriecht auf der einsamen Farm. Er weiß, sie wäre gern Lehrerin. Sie fahren in die Stadt mit Volas Marionetten. Vola sagt zu, den Kindern in der Bibliothek das Puppenspiel zu lehren. Zum Abschied sagt sie Pater, dass ihre Tür immer offen steht für ihn. Peter wagt sich ins Kriegsgebiet. Wird er Pax finden?
Eine wundervolle Tiergeschichte, die die Herzen der Leser jeden Alters berührt!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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"Jessicas Geist"

Eine außergewöhnliche Freundschaft: "Jessicas Geist"!

Andrew Norriss, übersetzt von Christiane Stern
Jessicas Geist
978-3-499-21744-9
Rowohlt (Rotfuchs) Verlag
Alter: 12+

Francis ist in der Schule ein Außenseiter. Jungs, die sich für Mode begeistern und ihre ganze Freizeit an der Nähmaschine verbringen, sind nun einmal nicht sonderlich beliebt. Eines Tages lernt Francis Jessica kennen. Die beiden haben die gleichen Interessen und werden schnell die besten Freunde. Die Sache hat nur einen Haken: Jessica ist seit einem Jahr tot! Francis stört sich nicht daran, dass seine beste Freundin ein Geist ist, und sie selbst hat auch kein Problem damit, nur Francis Mutter ist etwas besorgt, weil ihr Sohn nie rausgeht und „Selbstgespräche“ führt. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass eine neue Nachbarin sie um Hilfe bittet. Sie hat Probleme mit ihrer Tochter Andi, genannt Rowdy, die wegen diverser Schlägereien schon von etlichen Schulen geflogen ist. Francis soll Andi helfen, sich an der neuen Schule einzugewöhnen. Seine Begeisterung hält sich in Grenzen. Es stellt sich jedoch heraus, dass Andi Jessica ebenfalls sehen kann, und so wird aus ihnen bald ein untrennbaren Dreiergespann. Die kleine aber kräftige Andi, die eher wie ein Junge aussieht, verpasst Quentin, der Francis das Leben zur Hölle macht, einen schmerzhaften Denkzettel. Nun legt sich niemand mehr mit Francis oder Andi an. Zusammen mit Jessica haben sie eine Menge Spaß. Jeden Abend kehrt Jessica in das Krankenhaus zurück, in dem sie starb und wartet. Sie weiß nicht worauf, aber sie hat das Gefühl, dass ihr irgendwer sagen wird, was sie tun soll. Auf das Drängen von Francis und Andi hin, besucht sie ihr Grab und das Haus ihrer Tante, um herauszufinden, wie sie eigentlich verstorben ist, doch ohne Erfolg. Ihre Tante nimmt sie nicht wahr. Die Erinnerung an ihren Tod liegt weiterhin im Nebel. Tagelang ist Jessica verschwunden. Mittlerweile hat sich herumgesprochen, welchen Erfolg Francis bei der rebellischen Andi hatte, und nun soll er sich um Schulverweigerer Roland bemühen. Roland stellt sich als stark übergewichtiger Nerd heraus, der am liebsten allein in seinem dunklen Zimmer vor dem Computer hockt. Auch Roland kann Jessica sehen, und so sind die Freunde bald zu viert. Roland hat eine Menge über Zombies, Geister und Co gelesen und ist der Meinung, dass sie auserwählt wurden, um Jessica zu helfen. Doch die legt jetzt noch keinen Wert auf Erlösung. Sie hat das Gefühl, dass sie vorher noch etwas Dringendes erledigen muss. Roland kontaktiert eine Spezialistin im Netz und recherchiert nebenbei über Jessicas Tod. So kommt heraus, dass Jessica Selbstmord begangen hat. In der darauffolgenden Diskussion zeigt sich, dass auch Francis, Andi und Roland schon an Selbstmord gedacht haben: Francis dachte daran an dem Tag, als Jessica sich zu ihm auf die Bank auf dem Schulhof setzte, Andi tat es, bevor ihre Mutter sie zu Francis schleifte, und Roland wollte sich an dem Tag umbringen, als Francis und Jessica plötzlich in sein Leben schneiten. Das kann kein Zufall sein! Im Grunde hat Jessica ihnen allen das Leben gerettet. Doch wenn sie ihre Aufgabe erfüllt hat, warum ist sie dann noch hier? Die vier kommen zu dem Schluss, dass es noch jemanden geben muss, der Jessicas Hilfe braucht. In der nächsten Zeit zieht es Jessica abends immer früher zum Krankenhaus. Jeden Abend wartet sie auf Antworten, bis sie eines Tages Lorna sieht, die mit Francis zur Schule geht. Lorna steht auf dem Dach des Parkhauses und will sich in den Tod stürzen! Verzweifelt versucht Jessica sie aufzuhalten und redet auf sie ein, doch im Gegensatz zu Francis, Andi und Roland kann Lorna sie weder sehen noch hören … !
Eine wundervolle Geistergeschichte, aber ganz ohne Grusel, die Außenseitern Mut macht!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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Freitag, 15. September 2017

#bubla17 - Shortlist

Leider habe ich gerade erfahren, dass es mein Blog nicht auf die Shortlist des bubla17 geschafft hat.
:-( :-( :-(

Trotzdem ein ganz großes DANKE an alle, die für mich gestimmt haben!!!

An dieser Stelle auch meine herzlichsten Glückwünsche an alle Blogger-KollegInnen, die weitergekommen sind! 

Nächste Woche geht es dann hier mit spannenden Buchtipps weiter.

Eure Very

Mittwoch, 13. September 2017

Sommerpause adé, es geht weiter :-)))

Willkommen zurück!
Der Sommer ist vorbei, die Schule hat wieder angefangen, und gestern habe ich beim Einkaufen schon die ersten Lebkuchen entdeckt ;-)
Höchste Zeit, die Sommerpause zu beenden und Euch mit neuen Buchtipps zu beglücken :-)))

Wie bereits im letzten Jahr starte ich auch diesmal mit ein paar "Perlen" abseits der Bestsellerlisten, die ich Euch unbedingt ans Herz legen möchte:

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Lesen!!!

Eure Very

P.S. Noch bis Donnerstag, den 14. September könnt Ihr beim bubla17 für meinen Blog abstimmen, da der Abstimmungs-Zeitraum verlängert wurde!
http://www.buchblog-award.de/news/portfolio/verenas-welt-der-jugendbuecher/
Ich freue mich über jede Stimme und halte Euch selbstverständlich auf dem Laufenden!

"CHAINS – Lass [nicht] los!"

Freund oder Feind?: "CHAINS – Lass [nicht] los!"!

Johannes Wiedlich
CHAINS – Lass [nicht] los!
978-3-945711-14-9
Thekla Verlag
Alter: 14+

Welcome to Germany! So hatte sich Matthew sein Austauschsemester in Deutschland nicht vorgestellt. Die WG, in der er landet, ist das reinste Irrenhaus, und seine neuen Mitbewohner äußerst gewöhnungsbedürftig. Das Kommando hat Sirin, die Matthew im Geiste „Miss Bollywood“ nennt. Sie ist Herrin der Einkaufslisten und Putzpläne und ein richtiger Hausdrachen. Die sportliche Karla, von Matthew als „Sporty Spice“ bezeichnet, ist fast nie zuhause. Robert, dem Matthew den Namen „Kapitän Rotbart“ gibt, ist ein Zocker und Kiffer, der von Bier und Snickers lebt. Dann gibt es da noch den Kater Nein. (Ja, der heißt wirklich so.) Die Krönung jedoch ist der blau-haarige Luka, von Matthew „Kettenschlumpf“ getauft, der einen Gürtel aus Ketten trägt, alle mit seinen Fingerübungen am Klavier nervt, und vor allem Matthew langsam in den Wahnsinn treibt. Luka nennt Matthew ständig „Schneewittchen“. Am ersten Tag an der Uni begleitet er Matthew zu den Einführungsveranstaltungen und benimmt sich unmöglich. Als er Matthew vor allen Leuten auch noch einen dicken Kuss auf den Mund drückt, reicht es Matthew. Als die WG dann zu Semesterbeginn eine Party feiert, ist auf einmal alles ganz anders. Die Atmosphäre ist beinahe familiär, und Matthew muss sich eingestehen, dass er sich wohlfühlt. Gemeinsam mit Luka spielt er Klavier. Doch schon am nächsten Tag würde er Luka wieder am liebsten auf den Mond schießen. Seine Schwester Jess fragt ihn am Telefon, ob er denn schon jemanden gefunden hätte, den er hassen und für seine eigenen Probleme verantwortlich machen könne. Er erzählt von Luka, und Jess meint, dass Luka vielleicht einfach nur sein Freund sein will. Es fällt Matthew schwer, Luka einzuordnen. Alle anderen WG-Bewohner folgen einem Muster. So weiß Matthew ganz genau, dass Sirin jedes Mal ausrastet, wenn er vergisst, den Stecker der Kaffeemaschine nach Gebrauch zu ziehen. Aber Luka? Er scheint keine Regeln zu kennen. Er ist unberechenbar und ziemlich dreist. Nachts kommt er einfach so in Matthews Zimmer. Und was soll das Lippenstift-Geschmier auf dem Badezimmerspiegel, das er für Matthew hinterlässt? Erst später erfährt er, dass das die Lösungen für Matthews Klausur waren. Als Matthew mit Robert auf eine Verbindungsparty geht, versucht Luka, ihn davon abzuhalten, doch er geht trotzdem. Matthew hatte Pappbecher und Erdnüsse erwartet, doch er trifft auf lauter Snobs in Segelschuhen und mit Halstüchern, die Wein aus Kristallgläsern trinken. Matthew ist als Einziger nüchtern. Zwei Mädchen namens Kim und Ana machen sich an ihn heran, doch er wird von Luka gerettet. Luka spielt ihm ein Video vor, dass deutlich zeigt, was die beiden sonst mit ihren Opfern machen (unter Drogen setzen, vom Hund ablecken lassen, und das alles filmen und ins Netz stellen ...), und Matthew ist froh, dass Luka aufgetaucht ist. Hat seine Schwester vielleicht doch Recht? Matthew ist hin und her gerissen. Luka arrangiert ein Date für ihn mit der attraktiven Lena. Er soll sie auf einen Kaffee treffen und ihr die Lösungen für die nächste Mathe-Klausur geben. Das Date wird ein Desaster. Matthew schreit Luka an. Als der ihm noch für die Halloween-Party ein Schneewittchen-Kostüm überreicht, ist das Maß voll. Matthew prügelt sich mit Luka. Erst danach reden die beiden zum ersten Mal richtig miteinander, und Matthew muss seinen Problemen ins Auge sehen, denn die hat Luka längst erkannt. Er weiß, warum Matthew seine Lippe blutig beißt, keinen Alkohol trinkt, und warum ihm seine früheren Freunde im Chat nicht mehr antworten … .
Eine packend erzählte Jungen-Freundschafts-Story mit Gefühl und Tiefgang!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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