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Mittwoch, 16. Dezember 2015

"Sophie auf den Dächern"

Hoch über Paris: "Sophie auf den Dächern"!

Katherine Rundell, übersetzt von Henning Ahrens
Sophie auf den Dächern
978-3-551-58319-2
Carlsen Verlag
Alter: 11+

Sophie ist noch ein Baby, als sie nach einem heftigen Sturm, in einem Cello-Kasten liegend, aus dem Ärmelkanal gefischt wird. Ihr Retter, Charles Maxim, wird ihr Vormund, was Miss Eliot vom Jugendamt gar nicht erfreut. Sie ist nämlich der Meinung, dass der etwas seltsame Bücherwurm unmöglich für ein kleines Mädchen sorgen kann. Charles gibt sich alle Mühe, doch Miss Eliot nörgelt bei ihren regelmäßigen Besuchen nur an ihm und Sophie herum. Wie kann er ein Mädchen nur Hosen tragen lassen? Außerdem ist das Mädchen vorlaut, klettert gern auf Bäume, geht nicht zur Schule und ernährt sich nicht vernünftig. Zu alldem kommt hinzu, dass Sophie von der Idee besessen ist, dass ihre Mutter das Schiffsunglück überlebt hat und sie irgendwann holen kommt. Als Sophie zwölf Jahre alt wird, entscheidet das Jugendamt, dass es unschicklich ist, wenn eine junge Dame wie sie bei einem alleinstehenden Mann lebt, der nicht mit ihr verwandt ist. Sie beschließen, Sophie stattdessen in ein Waisenhaus zu stecken. In einem Wutanfall zertritt Sophie ihren Cello-Kasten und findet in den Trümmern eine Pariser Adresse. Überzeugt, in Paris ihre Mutter zu finden, ergreift sie zusammen mit Charles die Flucht, und bald darauf sitzen die beiden im Zug nach Paris. Die Adresse führt sie in ein Geschäft, wo man sich tatsächlich an eine Frau, die ein Cello gekauft hat, erinnert. Nun haben sie einen Namen: Vivienne Vert, sowie die Information, dass diese Dame das „Requiem“ auf dem Cello unangemessen schnell gespielt habe. Die Polizei kann oder will ihnen jedoch nicht helfen. Sie sagen, es sei ein hoffnungsloses Unterfangen, nach einer Frau zu suchen, die vor Jahren verschwand, und von der sie noch nicht einmal wissen, wie sie aussieht. Sophie erkundet das Dach ihres Hotels und lernt den rätselhaften Matteo kennen. Der behauptet nicht nur, dass er auf dem Dach wohnt, sondern auch, dass alle Dächer in diesem Bezirk ihm gehören. Da er Sophie für ein schwächliches Mädchen hält, trainiert sie, um ihm das Gegenteil zu beweisen und ihm zu zeigen, dass sie sehr wohl auch von Dach zu Dach springen kann. Er zeigt ihr seine Welt, sein Zuhause, sein Leben. Jede Nacht besucht sie ihn, und einmal hört sie plötzlich in der Ferne das „Requiem“, und zwar das „Requiem, wie ihre Mutter es spielte. Sie bittet Matteo um Hilfe bei der Suche nach ihr, da die Polizei sie bei ihrem letzten Besuch regelrecht rausgeworfen hat und ihnen riet, schleunigst das Land zu verlassen und nie mehr wieder zu kommen. Matteo ist nicht der einzige Dachläufer in Paris. Er stellt Sophie seinen Freunden vor, den beiden Mädchen Safi und Anastasia, die auf den Bäumen im Park leben, und Gérard, der ein unglaubliches Gehör hat. Gérard kann vielleicht helfen, herauszufinden, von woher die Cello-Musik kam. Charles weiß nichts von Sophies nächtlichen Ausflügen auf den Dächern, ahnt jedoch etwas. Nachdem er sieht, wie Sophie heimlich Essen hortet, gibt er ihr ein Paket voller Leckereien, die sie Matteo mitbringt. Der ernährt sich in der Regel von Tauben und Ratten und ist begeistert von diesem Geschenk. Die Spur zu Sophies Mutter führt sie und ihre Freunde in das Reich der Gariers, der Jungen, die auf den Bahnhofsdächern leben. Mit denen legt man sich in der Regel nicht an, denn sie zücken schnell mal ein Messer. Auf der Flucht vor ihnen landen Sophie und die anderen auf dem Dach des Polizeireviers, und Sophie hat eine Idee. Warum nicht ins Archiv einbrechen und dort nach Hinweisen suchen? Dies gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht … .
Der Anfang ist wirklich spannend, doch leider wird die Story gegen Ende etwas schwach!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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