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Mittwoch, 1. April 2015

"Love Letters to the Dead"

Ein wunderbarer Briefroman: "Love Letters to the Dead"!

Ava Dellaira, übersetzt von Katarina Ganslandt
Love Letters to the Dead
978-3-570-16314-6
cbt Verlag
Alter: 14+

Laurel ist gerade auf die Highschool gekommen und trauert um ihre ältere Schwester May, die im letzten Jahr starb. Im Englischunterricht soll sie einen Brief an eine verstorbene, berühmte Persönlichkeit schreiben, und sie schreibt an Kurt Cobain, den Lieblingsmusiker ihrer Schwester. Sie gibt den Brief jedoch nicht ab, sondern schreibt weiter, auch an andere Tote wie Judy Garland, River Phoenix, Amelia Earhart und Amy Winehouse. Auf diese Art schreibt sie sich ihre Sorgen und Probleme von der Seele. Laurel ist eine Außenseiterin ohne richtige Freunde. Sie mag einen Jungen namens Sky, den sie jedoch nur von weitem kennt. Ihre Eltern sind getrennt, die Mutter ging fort nach Kalifornien, seitdem lebt sie abwechselnd beim Vater und ihrer sehr religiösen Tante. Die unscheinbare Laurel kopiert Mays Kleidungsstil, um cool zu sein, und mit dem so von May geborgtem Image findet sie tatsächlich Freundinnen, Natalie und Hannah. Natalie ist in Hannah verliebt, doch Hannah hat ständig wechselnde Freunde und scheint in Natalie nur eine gute Freundin zu sehen. Die Mädchen treffen sich auch mit älteren Mitschülern, die cool sind und kiffen. Laurel schleicht sich nachts raus, genau wie May es früher tat. Über Skys Nirvana Shirt kommt Laurel mit ihm ins Gespräch. Sie geht zwar mit einem anderem Jungen namens Evan zum Schulball, in Mays rotem Kleid, doch an Halloween kommt sie mit Sky zusammen. Der war früher auf einer anderen Schule und ist der Einzige, der von Mays Tod weiß. Ihren neuen Freundinnen hat Laurel nichts von May erzählt. Auch Sky hat sein Päckchen zu tragen. Seine Mutter ist psychisch krank und gießt nachts singend im Garten die Blumen, und sein Vater hat sie verlassen. Laurel ist zum ersten Mal seit langer Zeit glücklich. Sie küsst und schmust mit Sky, und stellt ihn sogar ihrem Vater vor. Andererseits hat sie auch Angst vor der Liebe, Angst verlassen und verletzt zu werden. Das erste Weihnachten ohne May ist hart, und Sky verlässt Laurel bald darauf tatsächlich. Er liebt sie, aber er sucht etwas „Unkompliziertes“. Laurel leidet und schreibt weiter, fühlt sich von allen verlassen. Die Mutter kommt nicht mehr heim, der Vater schweigt, die Tante sucht Jesus, Sky ist jetzt mit der doofen Francesca zusammen, aber am meisten ist sie auf May sauer, die große Schwester, die sie verlassen hat, obwohl sie doch für sie da sein und sie hätte beschützen müssen. Es gibt ein dunkles Geheimnis in ihrer Vergangenheit, das Laurel schwer belastet und über das sie (noch) nicht reden kann, nicht einmal in ihren Briefen. Als sie auf einer Party eine Pille nimmt und von Evan belästigt wird, kommen böse Erinnerungen hoch, an die Kinoabende mit May, an denen sie nie im Kino waren. May verschwand dann immer mit ihrem vierundzwanzigjährigen Freund Paul, und Laurel wurde bei dessen gleichaltrigen Kumpel Billy geparkt. Was damals geschah, hat sie niemandem erzählt, nicht einmal May. Dann der Abend auf der Eisenbahnbrücke. Ist May gesprungen, gefallen, geflogen? Als Kind glaubte Laurel, May und sie seien Feen, doch Flügel hätte nur May, das fröhliche Partygirl, das Nacht für Nacht aus dem Haus flatterte. Als Sky sie vor Evan rettet, erzählt sie ihm schließlich alles. Sie spricht auch mit Natalie und Hannah, die sie auf der Party versehentlich geoutet hat, indem sie eine Tür aufgerissen hat und alle die beiden küssen sahen. Daraufhin wurde Hannah von ihrem Bruder Jason geschlagen. Die Mädchen lieben sich wirklich, doch Hannah hat Angst vor der Reaktion der Leute. Auch Laurel muss erkennen, wer sie wirklich ist … .
Dieser großartige Briefroman hat das Zeug zum Lieblingsbuch! Ich war total begeistert!
Viel Spaß beim Lesen!!!

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