Mittwoch, 23. Mai 2018

"Dumplin' – Go Big or Go Home."

Big is beautiful: "Dumplin' – Go Big or Go Home."!

Julie Murphy, übersetzt von Kattrin Stier
Dumplin' – Go Big or Go Home.
978-3-8414-2242-2
Fischer FJB Verlag
Alter: 14+

Die sechzehnjährige Wilowdean ist dick, fühlt sich aber eigentlich ganz wohl in ihrer Haut. Ihre beste Freundin Ellen ist das krasse Gegenteil, blond, groß, dünn und sexy. Willowdean lebt in einer texanischen Kleinstadt, die berühmt für ihren Schönheitswettbewerb ist. Alle Mädchen träumen davon, daran teilzunehmen. Willowdeans Mutter, Altenpflegerin und Ex-Schönheitskönigin, leitet den Wettbewerb. Willowdean hat kein besonders enges Verhältnis zu ihrer Mutter, die sie immer Dumplin' (Knödel) nennt, dafür hing sie sehr an ihrer Tante Lucy, die kürzlich mit nur 36 Jahren (und 225 kg) an einem Herzinfarkt verstarb. Willowdean arbeitet in einem Burgerladen und beginnt dort eine heimliche Affäre mit ihrem attraktiven Kollegen Bo, der sie eines Tages spontan küsst. Sie knutschen immer hinter der Mülltonne. Als sie erfährt, dass er nach den Ferien auf ihre Schule wechselt und nicht nur diese Tatsache vor ihr verschwiegen hat, macht sie Schluss und sucht sich auch einen neuen Job, im Chili Bowl. Sie datet fortan den kräftigen Footballspieler Mitch, aber die Dates verlaufen recht ereignislos. Mit ihrer Mutter gibt es Zoff, weil die Tante Lucys Zimmer in ein Nähzimmer verwandelt. Früher war ihre Mutter auch einmal dick. Willowdean hat das Gefühl, dass ihre Mutter sich für sie schämt. Willowdeans Freundschaft mit Ellen zerbröckelt mehr und mehr. Ellen hängt immer häufiger mit der dürren Zicke Callie herum. In der Schule sitzen Willowdean und Ellen nicht mehr zusammen und reden kaum noch. Bo will noch immer mit Willowdean zusammen sein, doch sie will nicht. Als Willowdean dem fiesen Patrick, der sie beleidigt hat, in die Eier tritt, wird sie suspendiert, und ihre Mutter ist alles andere als erfreut. Plötzlich kommt Willowdean der Gedanke, beim Schönheitswettbewerb mitzumachen. Ihre Mutter ist schockiert. Soll das so eine Art Rebellion sein? Ohne es zu wollen, wird Willowdean zum Vorbild, denn die „fette“ Millie, Amanda, deren eines Bein kürzer ist als das andere und Hannah, die „Pferdefresse“, ziehen spontan nach. Auch Ellen meldet sich an. Die hätte als einzige die Chance zu gewinnen. Nach einen heftigen Streit herrscht endgültig Funkstille zwischen Ellen und Willowdean. Willowdean verbringt viel Zeit mit Mitch, geht auch mit ihm zum Schultanz (Bo geht mit Bekah, der Favoritin des Wettbewerbes), aber sieht in ihm nicht mehr als einen guten Freund. Das wird ihr spätestens nach dem Kuss an Halloween klar. Das (Tanz-)Training für den Wettbewerb beginnt. Willowdean tut sich schwer, und wie sie das ihr zugeteilte texanische Wahrzeichen, die Cadillac-Ranch, in ihr Kostüm einbringen soll, weiß sie auch nicht. In Lucys Mail-Account findet sie eine Einladung zu einem Dolly-Parton-Event. Lucy war, wie auch Willowdean, ein großer Fan. Willowdean überredet ihre neuen Freundinnen, mit ihr hinzugehen. Das Event entpuppt sich als Drag-Show, aber die Transvestiten Lee und Dale geben mit ihrer Highheels-Erfahrung prima „Laufstegtrainer“ für die Mädchen ab. Willowdean und Bo kommen sich wieder näher, als sie in ihren alten Job zurückwechselt. Ihr Auto ist kaputt, ohne Lucys Behindertenrente ist das Geld knapp, und das Gehalt im Burgerladen ist besser. Bo will mit ihr zusammen sein, ganz offiziell, ohne Heimlichtuerei. Während ihre Mutter die Krise kriegt, weil sie nicht mehr in ihr altes Wettbewerbskleid passt, hat Willowdean ganz andere Sorgen. Will sie überhaupt noch bei dem Wettbewerb mitmachen? Was wird aus ihr und Bo? Und kann sie die Freundschaft mit Ellen retten?
Ein tolles Buch mit einer sympathischen Heldin mit großem Hintern und großem Herz!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?
https://ravensbuch.de/shop/item/9783841422422

"Liebe und der erste Blick"

Anders sehen: "Liebe und der erste Blick"!

Josh Sundquist, übersetzt von Claudia Max
Liebe und der erste Blick
978-3-7335-0358-1
Fischer Taschenbuch Verlag
Alter: 12+

Will ist von Geburt an blind. Da er einmal Journalist werden möchte, wechselt er von der Blindenschule auf eine normale Highschool. Er möchte nicht bemitleidet werden, denn er kommt (auch ohne die gut gemeinte Hilfe des Direktors) mit der neuen Situation gut klar. Er hat seinen Blindenstock und darf im Unterricht sein iPhone benutzen. „Siri“ liest ihm über Ohrhörer alles vor, und er bekommt Bücher in Braille. Anfangs wissen seine neuen Mitschüler noch nichts von seiner Blindheit. Cecily rennt weinend aus der Klasse, weil sie glaubt, er würde sie anstarren. In der Pause lernt er Nick und seine Nerd-Freunde Ion (Hermione) und Whitford kennen. Für den Journalistik-Kurs soll Will gemeinsam mit Cecily an einem Projekt arbeiten. Er schreibt, sie fotografiert. Sie besuchen im Museum eine van Gogh Ausstellung. Keiner hat Will bisher Kunst so gut erklärt wie sie. Er darf die Gemälde sogar ausnahmsweise berühren. Cecily hat eine angenehme Stimme. Sich an ihrem Arm festzuhalten, löst ein Kribbeln aus. Doch dann rutscht ihr ein blöder Kommentar raus. Cecily, Whitford, Nick und Ion sind im Quiz-Klub der Schule. Sie laden Will zum Essen ein, aber dann sagen alle außer Cecily ab. Soll das etwa ein Date werden? Ein Kollege von Wills Vater (der Vater ist Arzt, die Mutter ist „Übermutter“) ist gerade an einer interessanten, experimentellen Studie dran, die Blinde wieder sehen lässt. Zunächst werden Netzhautstammzellen eingepflanzt. Wenn sich Tochterzellen bilden, wird das Ganze durch eine Hornhautspende ergänzt. Es ist nicht ohne Risiko. Will denkt darüber nach. Seine Mutter drängt ihn, denn sie will immer für ihn entscheiden. Will hat Spaß bei einem Siedler-von-Catan-Spieleabend mit seinen neuen Freunden, doch es weckt auch Erinnerungen, wie sein damals bester Freund ihn beim Brettspielen betrog und abzockte. Will und Cecily bewerben sich als Moderatoren-Team fürs Schulfernsehen. Nerd Whitford entwickelt eine Möglichkeit, die Nachrichtentexte für Will in Brailleschrift darzustellen. Will geht mit Cecily Klamotten kaufen. Weil so viel Andrang ist und so wenig Zeit, teilen sie sich eine Umkleide, er kann ihr ja nix weggucken. Wieder kribbelt es bei ihm. Sie gehen zusammen zum Homecoming-Ball, tanzen, und beinahe kommt es zu einem Kuss. Will entschließt sich, das Risiko einzugehen und die OP machen zu lassen. Er muss Geduld haben. Zunächst sieht er erst mal nichts, aber warum ist es auf einmal so laut? Weil seine Nerven sich anders verknüpft hatten, sie kannten ja bislang keinen Optischen Input. Als er dann tatsächlich sieht, ist alles zu viel, ihm wird schwindelig, und er muss sich übergeben. Er muss lernen, Farben und Formen zu unterscheiden. Das ist schwierig, weil Formen und auch Menschen aus verschiedenen Perspektiven anders aussehen. Auch tanzen z.B. die Punkte auf einem Würfel so vor seinen Augen, dass er sie unmöglich zählen kann. Erneut besucht Will die van Gogh Ausstellung mit Cecily, und er sieht den ersten Sonnenuntergang mit ihr. Sie ist so wunderschön. Ihre Haut hat in der oberen Gesichtshälfte eine andere Farbe, lila, so wie ein Skittle mit Traubengeschmack, Cecily sagt, es sei ein Muttermal. Warum meint Wills Mutter, das sei entstellend? Warum haben seine Freunde nie was darüber gesagt? Und warum hat Cecily es bisher vor ihm verheimlicht? Will hat einen heftigen Streit mit Cecily. Cecily fährt dann zu ihrem kranken Vater nach LA. Will und seine Freunde folgen ihr. Vielleicht verliert Will bald wieder sein Augenlicht, denn das Transplantat wird abgestoßen. Er will Cecily noch einmal sehen … .
Die Welt mit anderen Augen sehen! Eine außergewöhnliche (Liebes-)Geschichte!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

"Frag mich, wie es für mich war"

Abgetrieben: "Frag mich, wie es für mich war"!

Christine Heppermann, übersetzt von Kanut Kirches
Frag mich, wie es für mich war
978-3-407-82360-1
Beltz & Gelberg Verlag
Alter: 14+

Addie ist fünfzehn und besucht eine katholische Mädchenschule. Sie ist eine talentierte Läuferin, eine der besten im Schul-Team. Seit einiger Zeit ist sie mit dem Elftklässler Craig zusammen. Der trinkt leider öfter mal zu viel und betrügt Addie zudem mit Iris. Doch da ist noch Nick, Craigs bester Freund. Nick ist so ganz anders als Craig. Addie ist zum ersten Mal so richtig verliebt, und sie und Nick werden ein Paar. Nick spielt Bass-Gitarre, gibt auch Bass Unterricht in einem Musikladen und spielt zudem in einer Band. Leider lassen die Texte der Songs, die er und seine Freunde zum besten geben, etwas zu wünschen übrig. Addie schreibt leidenschaftlich gern Gedichte. Nick wünscht sich, sie würde die Songtexte schreiben. Addie und Nick sind sehr verliebt, und eines Tages schlafen sie miteinander – ohne Kondom. Verzweifelt wartet Addie auf das Einsetzen ihrer Periode, doch sie kommt nicht. Die zwei blauen Streifen auf dem Test lassen keinen Zweifel offen. Addie ist schwanger. Nick ist für sie da. Er begleitet sie zum Arzt und zur Beratung. Addie entscheidet sich für eine Abtreibung. Sie muss es ihren Eltern sagen. Das Gesetz in Minnesota verlangt bei Minderjährigen, die eine Abtreibung machen lassen möchten, die Zustimmung der Eltern. Addies Eltern sind einverstanden. Nick kommt mit ins Krankenhaus. Der Eingriff verläuft ohne Komplikationen, es tut nur ein bisschen weh. Addie will nicht, dass irgendjemand außer Nick und ihrer Familie weiß, was sie getan hat. Es ist nicht so, dass sie es bereut. Sie kann nur auf das Getuschel und die mitleidigen Blicke verzichten. Sie will als Ganzes gesehen werden. Addie fühlt sich verändert. Sie hört mit dem Laufen auf, ohne es Nick oder ihren Eltern zu erzählen. In einem Café trifft sie Juliana, die früher auf ihre Schule ging. Juliana war auch eine grandiose Läuferin. Jetzt ist sie auf der Uni – und läuft nicht mehr. Sie kann Addie verstehen. Wenn du etwas tust, was du gar nicht wirklich willst, gehst du irgendwann daran kaputt. Juliana wäre es beinahe so gegangen. Sie ist immer noch in psychiatrischer Behandlung. Addie und Juliana treffen sich bald öfter, immer wenn Addie angeblich beim Lauftraining ist. Als Nick erfährt, dass Addie nicht mehr läuft und ihn angelogen hat, ist er sauer und enttäuscht. Auch Addies Eltern sind alles andere als begeistert, als sie davon erfahren. Addie hat sie sonst nie belogen. Die Eltern und Nick machen sich ständig Sorgen um Addie, fragen sie dauernd wie es ihr geht, wollen, dass sie glücklich ist. Das nervt Addie. Sie ist an dem, was sie erlebt hat gewachsen, ist jetzt eine andere als früher. Spontan küsst sie Juliana, als sie sich am See treffen. Es bleibt nicht bei dem einen Kuss. Ist Addie glücklich? Für den Ethik-Unterricht in der Schule muss Addie einen Aufsatz schreiben, aber sie weiß nicht so recht, welches Thema sie wählen und wie sie die Sache angehen soll. Auch das Thema Abtreibung kommt in der Schule zur Sprache. Viele sind total dagegen, halten es für Mord. Es ist die Rede von reumütigen Frauen, die Briefe an ihre toten Babys schreiben oder Bäume für sie pflanzen. Addie weiß nicht so recht, was sie davon halten soll. Sie überlegt, ob sie Juliana von ihrer Abtreibung erzählen soll … .
Addies Geschichte wird nicht in Romanform erzählt, sondern besteht aus Gedichten, Fragmenten, Überlegungen, wie sich die Jungfrau Maria gefühlt hat, als sie plötzlich schwanger war und anderen Gedanken über Gott und die Welt, über die Veränderungen, die in ihr vorgehen, und die Entscheidungen die sie getroffen hat. Das Thema ist nicht, ob Addies Entscheidung richtig oder falsch war, sondern wie sie ihr Leben verändert hat.
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

Mittwoch, 16. Mai 2018

"Die Vampirschwestern black & pink – Halbvampire wider Willen"

Jetzt wird es tierisch-vampirisch: "Die Vampirschwestern black & pink – Halbvampire wider Willen"!

Nadja Fendrich
Die Vampirschwestern black & pink – Halbvampire wider Willen
978-3-7855-8812-3
Loewe Verlag
Alter: 8+

Zensatoi futzi! Die Vampirschwestern sind zurück! In dieser (Vor-)Geschichte sind die Zwillinge 8 Jahre alt und zum ersten Mal in Deutschland. Mit ihrem Vampir-Papa Mihail und ihrer menschlichen Mama Elvira fliegen Dakaria (genannt Daka) und Silvania Tepes von Bistrien in Transsylvanien nach Bindburg in Deutschland zu Oma und Opa. Dort sollen sie ihre Ferien verbringen, während die Eltern in Italien mit den „Knitterwochen“ wieder mehr Schwung in ihre Ehe bringen wollen. Oma Rosa weiß, dass ihre Tochter einen Vampir geheiratet hat und dass ihre Enkeltöchter Halbvampire sind, doch Opa Gustav ahnt davon nichts. Sein schwaches Herz würde das nicht aushalten. Zum Glück ist er mit seiner Arbeit als Autoverkäufer so ausgelastet, dass er ohnehin nicht viel von dem mitbekommt, was um ihn herum passiert. In Deutschland ist alles anders. Die Mädchen müssen sich erst an den umgekehrten Tag und Nacht-Rhythmus gewöhnen und sich an einige Regeln halten, um nicht aufzufallen. Das bedeutet, Flopsen und Fliegen streng verboten, immer schön mit Sonnencreme einschmieren und kein lebendes Essen verzehren. Das fällt beiden schwer, vor allem Daka, die gern ein vollwertiger Vampir wäre. Silvania hingegen kommt mehr nach ihrer Mama und wäre gern ein richtiger Mensch. Doch auch sie findet die Menschen recht verwirrend. Statt gemütlich kopfüber zu hängen oder in Särgen zu schlafen, legen sie sich in Betten, und das mitten in der Nacht. Auch ihre Essgewohnheiten sind äußerst eigenartig. Statt leckerer Knallkäfer verzehren sie besorgniserregend viel Obst und Gemüse. Und sie geben ihrem Essen sehr verwirrende Namen. Entsetzt müssen die Zwillinge feststellen, dass sich hinter so vielversprechend klingenden Leckereien wie Schweineöhrchen oder Schneckennudeln süßes Gebäck verbirgt, dass man nur mit einer großen Menge Leberwurst herunter bekommt. Aus dem Nachbarmädchen Greta werden die beiden auch nicht so recht schlau. Greta liebt Einhörner und Glitzer. Greta findet Daka und Silvania ebenfalls sehr suspekt. Mit diesen Mädchen stimmt doch irgendetwas nicht. Sie vermutet, dass die beiden Hexen sind und sieht ihren Verdacht bestätigt, als sie sie mitten in der Nacht im Garten auf einem Besen fliegen sieht. Sie ahnt nicht, dass sie zum Fliegen gar keinen Besen brauchen und lediglich eine Szene aus dem Bibi-Blocksberg-Film nachspielen, den sie im Flugzeug gesehen haben. Und dann ist da noch die Sache mit Zaza, der Nachbarkatze. Seit Daka und Silvania da sind, benimmt sich das Tier irgendwie merkwürdig, wie verhext. Die Halbvampire ahnen nicht, was sie angerichtet haben, als sie die Katze mit ihrer Heimaterde, die Vampire immer dabei haben müssen, gefüttert haben. Die sonst so schmusige Mietzekatze, die von ihrem Frauchen rein vegetarisch ernährt wird, entwickelt plötzlich einen regen Appetit auf Ratten und Mäuse, denen sie das Blut aussaugt. Ihre Zähne sind gewachsen, und sie meidet das Sonnenlicht. Als Daka und Silvania erkennen, dass sie die Katze versehentlich in einen Vampir verwandelt haben, wissen sie sich keinen Rat. Onkel Vlad könnte vielleicht helfen, doch der ist weit weg. Also rufen sie ihren Papa im Hotel in Italien an, wo man sich am Telefon mit „Pronto“ meldet, was auf vampwanisch lustigerweise „Popo“ heißt. Zum Glück weiß Papa, was zu tun ist. Es gibt nämlich ein Gegenmittel. Die Zutaten sind relativ einfach zu beschaffen, aber die Mixtur der Katze zu verabreichen, ist schon schwieriger, und die Zeit läuft … .
Ich liebe die Vampirschwestern! Jetzt gibt es von ihnen neue Abenteuer für jüngere Leser!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?

"Plötzlich Pony – Eine Freundin zum Pferdestehlen"

Tierische Freundschaft: "Plötzlich Pony – Eine Freundin zum Pferdestehlen"!

Patricia Schröder
Plötzlich Pony – Eine Freundin zum Pferdestehlen
978-3-649-62401-1
Coppenrath Verlag
Alter: 8+

Pia hat kaum noch Haare auf dem Kopf. Dafür hat sie drei coole Perücken (pinker Bob, schwarzer Afro und blonde Zöpfe). An der ganzen Stoppel-Haarkatastrophe ist nur Pias beste Freundin Moppie schuld. Die möchte nämlich Friseurin werden und übt gnadenlos an ihren Puppen, diversen Besen und allem, was sonst noch Haare hat, und eben auch an Pia. Pia stellt sich gern für Moppies Experimente zur Verfügung. So eine gute Freundin wie Pia findet man wirklich nicht leicht. Eines Tages passiert etwas, dass Pias Leben total auf den Kopf stellt. Es fängt damit an, dass ihre Nachbarin lacht. Daran ist noch nichts Besonderes, außer dass das Lachen der Dame immer wie das Wiehern eines Pferdes klingt. Plötzlich steht ein Pony im Flur! Doch wenig später hat sich das Pony in ein Mädchen verwandelt. Moppie ist vor Schreck ohnmächtig geworden und erinnert sich später an nichts. Sie bekommt nicht mit, wie das fremde Mädchen/Pony in die Wohnung kommt, denn sie ist viel zu sehr mit explodierenden Hotdogs und den Beulen an ihrem Kopf beschäftigt. Pias Mama ist mal wieder so in ihre Liebes-Schmöker vertieft, dass sie auch nichts merkt. Als Mama das Pony-Mädchen trotzdem kurz zu Gesicht bekommt, erzählt Pia ihr einfach, das sie ein Riesen-Plüschpony, das sie von Oma Trudi bekommen hat. Pia freundet sich mit Penny, dem Pony-Mädchen, an und schwört, ihr Geheimnis niemandem zu verraten, nicht einmal Moppie. Es ist nämlich so, dass sich Penny jeden Monat für sieben Tage in ein Pony verwandelt! Zusätzlich verwandelt sie sich jedes Mal, wenn sie ein Wiehern hört, aber dann hält die Verwandlung höchstens eine Stunde an. Penny wohnt gleich gegenüber. Ihre Mutter Penelope stellt leckere Pralinen her und verkauft sie. Pia möchte Penny besuchen, doch sie ist nicht zuhause. Pennys Vater verrät Pia, wo sie Penny finden kann, im Stall vom Reiterhof Hopperweide. Pia radelt hin und trifft Penny, die gerade mal wieder Pony ist. Das Penny-Pony sieht einem preisgekrönten Turnierpony namens Pomi (eigentlich Pomeranze), das die Schicki-Micki-Zicke Isabella-Coralie und ihre Mutter dort untergestellt haben, zum Verwechseln ähnlich. Pomi wird nach Strich und Faden verwöhnt, bekommt nur das beste Futter und edles, sündhaft teures Trinkwasser aus Flaschen. Pia hört zufällig mit, wie Pomis Besitzerin die Pferdewirtin bittet, die Plätze der beiden Ponys zu tauschen, für den Fall, dass jemand Pomi entführen oder ihr sonst was antun wolle. Pennys Wohl ist ihr schnuppe. Die Pferdewirtin hat aber eigene Pläne. Sie steckt mit einem Mann unter einer Decke, der ein Mädchen auf einem braunen Pony für das große Turnier trainiert. Damit dieses Mädchen gewinnen kann, soll Pomi mit Beruhigungsmittel ausgeschaltet werden, damit sie nicht am Turnier teilnehmen kann. Wie gemein! Plötzlich steckt Pia mitten in einer Verschwörung. Damit sie sich ohne aufzufallen auf dem Hof aufhalten kann, meldet sie sich für Reitstunden an, sehr zur Freude ihrer Mutter. Pia und Penny schmieden einen Plan. Wenn Pomi ausgeschaltet ist, werden sie eben an ihrer Stelle am Turnier teilnehmen: Penny als Pomi und Pia mit blonder Perücke als Isabella-Coralie. Pia kann zwar (noch) nicht reiten, aber Penny zeigt ihr alles, auch wie man sie richtig sattelt etc. Leider ist der Tag des Turniers aber auch der Tag, an dem sich Penny wieder vom Pony in einen Menschen zurückverwandeln wird. Was, wenn das nun mitten im Turnier passiert?
Da steht ein Pferd auf dem Flur ;-) Witziges Lesefutter im Comic-Roman-Stil für alle Fans von Lotta-Leben und Co.!
Viel Spaß beim Lesen!!!

Buch bestellen?
https://ravensbuch.de/shop/item/9783649624011